Initiative PRO Winterreifen rät jetzt zum Wechsel
Die technische Ausstattung, insbesondere die Bereifung, muss den Straßenverhältnissen angepasst sein. Das schreibt seit Mai 2006 auch die Straßenverkehrsordnung (StVO) Paragraf 2 Absatz 3a vor. Fakt ist jedoch, dass niemand je nach aktueller Wetterlage kurzfristig die Reifen wechseln kann. Auch wenn es am Morgen noch warm ist, kann es im Tagesverlauf abkühlen oder gar schneien.
Pro Winterreifen gibt nützliche Tipps für die Verbraucher: Äußerlich ist ein Winterreifen an der M+S-Kennzeichnung, bei Markenreifen zusätzlich an dem Schneeflockensymbol und den Lamellen zu erkennen. Lamellen sind viele, kleine Einschnitte in das Profil, die sich mit der Fahrbahn verzahnen und damit eine deutlich höhere Haftung erzielen. Darüber hinaus setzen die Reifenhersteller für Winterreifen eine den niedrigen Temperaturen angepasste Laufflächenmischung ein. Der Naturkautschukanteil ist höher und damit bleibt das Gummi auch bei Minustemperaturen geschmeidig und härtet nicht so schnell aus.
In Verbindung mit der richtigen Profiltiefe funktioniert ein Winterreifen bei winterlichen Fahrbahnen optimal. Die Sicherheitsprofiltiefe für Winterreifen ist vier Millimeter - auch wenn der Gesetzgeber nur 1,6 Millimeter vorschreibt. Vor allem auf Schnee und Schneematsch ist bei abgefahrenen Reifen die Traktion nicht mehr ausreichend. Der Bremsweg verlängert sich. (ar/hg) Letzte Änderung: 30.10.2007
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