Internationale Wildunfall-Fachtagung soll Wissen bündeln
Wildunfalldaten sollten zur streckenbezogenen Warnung für Routenplaner und Navigationsgeräte nutzbar sein. Sinnvoll sei auch der Besuch von Fahrsicherheitstrainings, bei denen Verkehrsteilnehmer lernen können, wie man sich verhält, wenn ein Reh oder ein Wildschwein plötzlich vor dem Fahrzeug auftaucht.
Nach Ansicht von DJV-Präsident Jochen Borchert müssen die technischen Möglichkeiten ausgebaut werden, um Wildtieren einerseits das Queren von Straßen zu erleichtern und sie andererseits von risikoreichen Straßenabschnitten fernzuhalten. Basis für die effiziente Wildunfallprävention sei eine einheitliche Erfassung von Wildunfallschwerpunkten, an der es derzeit mangele.
Gefordert sind laut DVR-Präsident Prof. Manfred Bandmann in besonderem Maße die Verkehrsteilnehmer. Notwendig seien insbesondere eine angepasste Geschwindigkeit und das Ernstnehmen entsprechender Verkehrszeichen. (ar/nic) Letzte Änderung: 15.04.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Wildunfall: Ausweichen oft gefährlicher als ein Zusammenstoß
- AvD befürchtet Sicherheitsprobleme bei Winter-Überholverbot für Lkw
- Fahrverbot ohne vorherige richterliche Androhung nicht rechtens
- Kommt Lkw-Überholverbot im Winter?
- Reifenschäden sind häufigste Ursache bei Lkw-Pannen


