Internationales Stuttgarter Symposium: Die Zukunft wird elektrisch
Einen Schwerpunkt bildeten unterschiedliche Varianten des Hybridantriebs. Bernd Bohr, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik, bezeichnete die Hybridfahrzeuge als "Brückentechnik", um die Elektrifizierung gewissermaßen "zu üben". "Der Verbrennungsmotor", so Bohr weiter, "dominiert noch 20 Jahre." Die Entwicklung der Antriebe, so diversifiziert sie sich derzeit zeige, entwickle sich - so Bohr - ganz klar hin in Richtung Elektro-Antrieb mit Strom aus der Batterie oder aus der Brennstoffzelle.
Noch bedeutet die Hybridisierung zusätzliche Kosten von rund 2000 Euro pro Fahrzeug. Deshalb unterstrichen die Wissenschaftler, es gehe darum, die Entwicklungsgeschwindigkeit, sowohl hinsichtlich Erzeugnis als auch in puncto Fertigungsprozess zu erhöhen, die Entwicklungsaufwendungen zu reduzieren und Herstellkosten durch Erzielen von Skaleneffekten zu reduzieren. Das heiße auch, dass sich die OEMs zusammentun müssen, damit man zu großen Stückzahlen in der Produktion kommen könne. Volle Konzentration müsse der Optimierung des elektrischen Gesamtfahrzeuges gelten. In absehbarer Zeit nämlich würden die Forschungsgelder von der weiteren Optimierung des Verbrennungsmotors abgezogen werden, so einige Experten. (ar/roe)
. Letzte Änderung: 29.03.2009
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