Jahresüberschuss ging bei Knorr-Bremse zurück

Forschungszentrum von Knorr-Bremse in Schwieberdingen Foto. Bild:Auto-Reporter/Knorr-Bremse
Forschungszentrum von Knorr-Bremse in Schwieberdingen Foto. Bild:Auto-Reporter/Knorr-Bremse
Knorr-Bremse, weltweit führender Anbieter von Bremssystemen für Nutz- und Schienenfahrzeuge, hat das Geschäftsjahr 2008 erneut mit einem deutlichen Umsatzanstieg abgeschlossen. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 4,1 Prozent auf 3,38 Milliarden Euro. Der Bereich Systeme für Nutzfahrzeuge trug mit 1,97 Milliarden Euro zu rund 58 Prozent zum Umsatz bei. Der Auftragseingang sank 2008 vor dem Hintergrund der Situation in der zweiten Jahreshälfte in der Nutzfahrzeugindustrie von 3,77 Milliarden auf 3,21 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss ging um sechs Millionen Euro auf 192 Mio. Euro zurück.

Das Unternehmen geht nach dem Einbruch im zweiten Halbjahr nicht von einer raschen wirtschaftlichen Erholung aus und rechnet für das Jahr 2009 mit einem weiteren starken Rückgang der weltweiten Nutzfahrzeugproduktion. Auch der Markt für Schienenfahrzeuge ist von der Wirtschaftskrise betroffen, insbesondere das Geschäft mit Güterwagen und Lokomotiven. Knorr-Bremse rechnet deshalb für dieses Jahr mit einem deutlichen Umsatzrückgang.

An den vier deutschen Standorten München, Aldersbach, Berlin und Schwieberdingen hatte Knorr-Bremse zum Jahresende 2008 insgesamt 3506 Mitarbeiter (Vorjahr: 3398). 1.847 Mitarbeiter und damit 12 Prozent der gesamten Belegschaft des Konzerns waren im vergangenen Jahr in Forschung und Entwicklung tätig. (ar/jri) Letzte Änderung: 01.04.2009









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