Jeder vierte Autofahrer erwägt den Kauf eines Hybridfahrzeugs
Das Meinungsforschungsinstitut TNS/Infratest hatte Ende vergangenen Jahres - also noch vor der aktuellen Diskussion um die CO2-Belastung - 1000 deutsche Autofahrer rund um das Thema Hybridantriebstechnologie befragt. Insgesamt haben mehr als drei Viertel der Autofahrer von der Technologie schon gehört, aber nur gut ein Drittel kann sie zumindest ansatzweise richtig beschreiben.
90 Prozent der Befragten gehen von einem Minderverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Antriebstechnologien aus. Im Schnitt wird eine Spriteinsparung von rund 25 Prozent erwartet. Zwei Drittel der Befragten rechnen im Vergleich zu Autos mit herkömmlichen Antriebssystemen mit höheren Anschaffungskosten von im Schnitt 3919 Euro. Als für sie "interessant" bezeichnet die Hälfte der Autofahrer ein Hybridsystem mit weniger Verbrauch und besserer Beschleunigung. Dafür wären diese Befragten bereit, bei der Anschaffung im Schnitt 2805 Euro mehr zu bezahlen.
Dr. Karl-Thomas Neumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung Continental Automotive Systems und Mitglied des Vorstands der Continental AG zitiert internationale Marktstudien, die für die Zeit nach 2012 weltweit ein Wachstum auf zwei Millionen Hybridautos und mehr pro Jahr vorhersagen. Continental will mit dem Kooperationspartner ZF Friedrichshafen AG an diesem Boom teilhaben. "Wir aus einer Hand Komplettlösungen bis hin zur elektrischen Bremse und der Softwareintegration bieten." (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.03.2007
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