Jeff Koons' BMW M3 GT2 startet in Le Mans
Koons zeigte heute in New York City ein erstes Gestaltungskonzept für den Wagen. Während der Herstellung beschäftigte er sich unter anderem mit der Geschichte der Rennwagengrafik und der künstlerischen Darstellung von Lichtexplosionen und Geschwindigkeit. Das Ergebnis ist ein Entwurf, der diese verschiedenen Aspekte miteinander vereint und somit den Eindruck von Energie, Bewegung und Licht vermittelt. Das von Koons entwickelte Kunstwerk stellt sich in den für den Künstler typischen satten Farben auf schwarzem Grund dar und schafft damit einen starken Kontrast zum silberfarbenen Interieur des Wagens, das der Künstler ebenfalls selbst ausgewählt hat.
Die Nummer von Koons Wagen, die "79", ist wiederum eine Anspielung auf Andy Warhols Art Car von 1979. Warhols BMW M1 erhielt die Startnummer "76? als Hommage an den 1976 entworfenen Wagen von Frank Stella - beide sind ebenfalls in Le Mans gestartet.
Die Idee, ein Auto von Künstlerhand gestalten zu lassen, hatte der französische Rennfahrer Hervé Poulain. Auf seine Initiative hin bemalte 1975 Jahre der Amerikaner Alexander Calder seinen BMW-Rennwagen. Das BMW-Art Car war geboren. Mit Ausnahme des Robert Rauschenberg gestalteten Art Car nahmen alle Fahrzeuge am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 06.04.2010
Jeff Koons (rechts) und BMW-Motorsportdirektor Prof. Dr. Mario Theissen im Februar 2010 mit dem BMW M3 GT2 in Mnchen.
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