Jetzt auch Opel Agila mit Autogasmotoren
Um den besonderen Anforderungen für den Autogasbetrieb gerecht zu werden, wurden die beiden Aggregate unter anderem mit speziellen Ventilen und Ventilsitzringen ausgestattet, die eine höhere Standfestigkeit gewährleisten. Wie bei den anderen Opel LPG-Modellen ist der zusätzliche Autogas-Tank in der Reserveradmulde des Agila untergebracht, so dass keine Abstriche beim Stauraums und Ladevolumens hingenommen werden müssen. Als Ersatz für das entfallende Reserverad ist ein Reifenreparaturset an Bord. Mit den beiden Autogas-Versionen des Agila umfasst die LPG-Palette von Opel mit zwei Corsa-Varianten, dem Meriva, Astra Caravan und Zafira insgesamt sieben Modelle.
Entwickelt und auf ihre Sicherheit geprüft wurde die LPG-Technik im Opel-Tochterunternehmen für Spezialeinbauten, der Opel Special Vehicles GmbH (OSV). Mit dem CO2-armen und kostengünstigen LPG-Antrieb eignet sich der Agila Ecoflex nun noch mehr für den alltäglichen Stadtverkehr. Im Autogasbetrieb reduziert sich der CO2-Ausstoss bei der 1.0-Liter Variante auf 108 g/km, beim 1.2-Liter Motor sind es 119 g/km.
Durch die günstigen Kraftstoffkosten für Autogas von zurzeit rund 60 Cent pro Liter gegenüber rund 1,36 Euro für den Liter Normalbenzin spart man bis zu drei Euro auf 100 km oder rund 42 Prozent. Der Zusatztank hat ein befüllbares Fassungsvermögen von 38 Liter und ermöglicht dem Agila 1,0 Liter LPG Ecoflex eine Reichweite von etwa 580 Kilometern (1,2-Liter: 475 Kilometer). Kombiniert mit der Reichweite des Benzintanks ermöglicht dies eine Strecke von rund 1480 Kilometern (Agila 1,2-Liter: 1290 Kilometer) ohne Tankstopp. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 25.01.2010
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