Jürgen Volgel startet mit Jaguar bei der Silvretta Classic
Der rund 600 Kilometer lange Parcours führte durch die schönsten Landschaften Vorarlbergs und des Montafons, im Osten bis Imst (Tirol) und im Westen bis nach Liechtenstein. Höchster Punkt war die Bielerhöhe (2031 m) auf der Silvretta-Hochalpenstraße. Bei strahlendem Sonnenschein haben die Oldtimer - darunter 35 Vorkriegs-Traumautos wie der Jaguar S.S. 100 - sowie Youngtimer bis zum Jahrgang 1990 über die drei Tage die Werteprüfüngen bestanden.
Ab 1938 wurde der S.S. 100 dann von einem 125 PS starken 3,5 Liter befeuert. Damit erreichte der Jaguar eine Höchstgeschwindigkeit von - wie seine Bezeichnung ja suggerierte - 100 Meilen (rund 160 km/h). Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erledigte er in etwas über zehn Sekunden. Erstaunliche Werte für die 1930er Jahre, in denen die meisten Fahrzeuge Mühe hatten, gerade einmal 80 Meilen (128 km/h) zu erreichen.
Zwischen 1936 und 1939 entstanden 190 Exemplare des 2 ? Liter, ab 1938 kamen 118 des 3,5 Liters hinzu. Ab März 1945 fiel die durch den Krieg allzu negativ behaftete Bezeichnung "S.S." weg, und als Markensignet der neuen Jaguar Cars Ltd. ersetzte die springende südamerikanische Raubkatze die Schwalbe der ehemaligen Swallow Company. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 12.07.2010
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