Junge Fahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet
Die Unfälle finden häufig Freitag- und Samstagnacht statt, wenn die Diskotheken schließen und die Stimmung durch laute Musik, Alkohol und Übermut aufgeheizt ist. Da junge Fahrer vielfach in Klein- und Kleinstwagen unterwegs sind beziehungsweise ältere Modelle fahren, ist die Sicherheit ihrer Fahrzeuge oft nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Unfälle haben daher häufig besonders gravierende Folgen.
Technische Lösungen, wie das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, können die dramatischen Unfallzahlen senken. Von entscheidender Bedeutung ist aber auch die Vorbildfunktion der Eltern. Eltern sollten sich auch nie unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ans Steuer, nur mit angepasster Geschwindigkeit fahren und sich richtig sichern. Außerdem sollte Verkehrssicherheit ein ständiges Thema in der Familie sein.
Kinder brauchen ein starkes Selbstwertgefühl und sollen lernen, für sich selbst eigene Grenzen zu ziehen. Es ist Stärke und nicht Schwäche, sich zu weigern, bei Rasern und Angetrunkenen mitzufahren. Zudem sollten Eltern die Benutzung des Autos an Bedingungen koppeln. Wenn sich Knöllchen und Fehlverhalten häufen, müssen auch Konsequenzen gezogen werden. (ar/nic) Letzte Änderung: 21.05.2007
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