Kapitalanleger klagen gegen MAN-Aufsichtsratswahl
Die Schutzgemeinschaft verwies auf unlösbare Interessenkonflikte der drei vom Wolfsburger Autobauer entsandten MAN-Aufsichtsräte. Volkswagen plant aktuell die Zusammenlegung seiner Nutzfahrzeugsparte mit MAN sowie dem schwedischen Lkw-Bauer Scania. An Scania, wo mit VW-Chef Martin Winterkorn ebenfalls ein Abgesandter von VW den Aufsichtsrat führt, halten die Wolfsburger 35 Prozent der Stimmrechte, an MAN knapp 30 Prozent. In dem Zusammenhang werde von der SdK bezweifelt, dass die VW-Vertreter etwa bei Bewertungsfragen im Interesse der MAN-Aktionäre entscheiden würden. (ar/nic) Letzte Änderung: 04.06.2007
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Jubiläumsfinanzierung für Daihatsu Sirion
- BMW- und Mercedes-Benz-Fahrer kennen "Second Life" gut
- Die Wochenvorschau von Auto-Reporter am 04.06.2007
- Güterverkehr: Aufschwung führt auch zu Engpässen
- MAN verkauft 1000 schwere Lastkraftwagen nach Russland


