Karmann verliert Audi A4 Cabrio und gewinnt offenen A3

Der Automobilzulieferer und Karosseriebauer Karmann verliert einem Medienbericht zufolge die Produktion des kommenden Audi A4 Cabriolets. Wie das Fachmagazin "Automobil Industrie" in einer Vorabmeldung unter Berufung auf einen Audi-Manager berichtet, wird das auf dem A5 basierende A4-Cabriolet bei Magna CTS entwickelt. Dafür soll die offene Variante des A3 bei Karmann entwickelt und gebaut werden.

Karmann baut das A4 Cabriolet seit 2002 im Werk Rheine. Seitdem produzierte der Cabrio-Spezialist mehr als 135 000 Einheiten des Fahrzeuges, im vergangenen Jahr waren es rund 28 000 Autos. Die Produktion von Komplettfahrzeugen unter anderem für Audi, Mercedes und Chrysler ging 2006 insgesamt um neun Prozent auf 48 157 Autos zurück. Dafür nahm die Zahl der weltweit produzierten Dachsysteme um fast 20 000 auf insgesamt 153 389 Einheiten zu.

Wegen der schwachen Auslastung der Werke Osnabrück und Rheine hatte Karmann 2006 bereits 633 Mitarbeiter entlassen, in diesem Jahr kommen weitere 140 Stellen aus den Bereichen Verwaltung und Dienstleistung dazu. (ar/os) Letzte Änderung: 22.05.2007









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