Karmann will 2006 mit schwarzen Zahlen abschließen

Trotz eines Umsatzrückgangs um 300 Millionen Euro auf voraussichtlich 1,6 Milliarden Euro will der Karosseriebauer und Verdeckspezialist Karmann das Jahr 2006 mit schwarzen Zahlen abschließen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, rechnet Wilhelm Dietrich Karmann, Geschäftsführender Gesellschafter bei Karmann in Osnabrück, mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Der Preis dafür ist hoch: 1173 Arbeitsplätze sind den Restrukturierungsbemühungen bisher zum Opfer gefallen.

Die Kosten dafür beziffert das Unternehmen auf 40 Millionen Euro. Verluste fährt die Auftragsproduktion ein: Karmann fertigt in diesem Jahr etwa 40 000 Einheiten der Baureihen Audi A4 Cabriolet, Chrysler Crossfire und Mercedes CLK Cabriolet, 10 000 weniger als 2005. In kommenden sollen es dank des überarbeiteten A4 45 000 werden. Erfolgreich ist hingegen das Dachmodulgeschäft - vor allem in den USA. Bis Ende dieses Jahres liefert Karmann rund 24 000 Dachmodule für den Pontiac G6 aus. Ein weiteres Großprojekt ist dem Unternehmen zufolge in der Pipeline, über ein drittes laufen Verhandlungen. Mittelfristig will Karmann im Bereich der Dachsysteme Weltmarktführer werden - auch mit Hilfe des neuen Werks im polnischen Zary. (ar/sb) Letzte Änderung: 01.12.2006









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