Kfz-Gewerbe begrüßt Rußfilter-Förderung

Mit Erleichterung hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe die heutige Entscheidung des Bundesrates zur finanziellen Förderung des nachträglichen Einbaus von Russpartikelfiltern aufgenommen. Mit dem Votum der Länderkammer ist die letzte Hürde eines langwierigen Abstimmungsprozesses genommen worden. 



Wilhelm Hülsdonk, Bundesinnungsmeister und Vizepräsident des Verbandes, sagte in einer ersten Stellungnahme, im Förderungszeitraum bis Ende 2009 seien zwischen 2 und 2,5 Millionen Nachrüstungen möglich. Dies entspreche einem Umsatzvolumen von rund 1,4 bis 1,9 Milliarden Euro. Die jetzt beschlossene Änderung des Kfz-Steuergesetzes löse aber keine ungeteilte Freude aus, da der Steuerzuschlag für nicht nachgerüstete Diesel-Pkw von 1,20 Euro pro 100 ccm erheblich sei. Filter-Bonus und -Malus, sagte Hülsdonk, seien mit den zusätzlichen Mehrwertsteuereinnahmen aus dem erwarteten Nachrüst-Volumen für Länder und Bundesregierung auch ein Geschäft.

Die Förderung gilt nach dem heutigen Beschluss des Bundesrates vom 1. Januar 2006 bis Ende 2009 an. Hülsdonk sagte abschließend, die Nachrüstung sei auch unter dem Aspekt des höheren Wiederverkaufs und des Nutzens für die Umwelt eine "lohnende Investition". (ar/os) Letzte Änderung: 09.03.2007









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