Kfz-Gewerbe fordert schnelle Entscheidung für CO2-Steuer

Vor dem Hintergrund der schleppenden Nachfrage nach Neufahrzeugen hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe eine rasche Entscheidung über die CO2-orientierte Kfz-Steuer angemahnt. Verbandspräsident Robert Rademacher befürchtet, dass die für Anfang 2008 vorgesehene Umstellung verschoben werden könnte.

In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Umweltminister Sigmar Gabriel, Wirtschaftsminister Michael Glos und Finanzminister Peer Steinbrück weist Rademacher darauf hin, dass der Autohandel eine der wenigen Branchen sei, an denen der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland "bislang vollends vorbeigegangen ist". Die These einer allein auf die Mehrwertsteuer-Erhöhung zurückzuführende Nachfrage-Delle im Autogeschäft sei inzwischen eindeutig widerlegt.

Die Verunsicherung der Verbraucher und eine daraus resultierende Kaufzurückhaltung in der bislang ergebnislosen CO2-Debatte nähmen zu. "Für unsere Betriebe gibt es inzwischen bei einem Rückgang der privaten Nachfrage um rund 27 Prozent existenzbedrohende Entwicklungen", ließ Rademacher die Minister wissen. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.07.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Juli 2007 > Kfz-Gewerbe fordert schnelle Entscheidung für...