Kfz-Gewerbe kritisiert Konjunktur - Skeptiker
Für die zukünftigen Verkaufserwartungen gebe es keinen Anlass, bereits jetzt über die Stabilität der Prognose nachzudenken. Wörtlich: „Wir liegen im Autojahr 2004 noch im Fahrplan.“ Wir brauchen keine Konjunktur-Skeptiker, das heißt aber nicht, dass das Kraftfahrzeuggewerbe „das meteorologische Frühlingserwachen mit dem automobilen Konjunkturdurchbruch“ verwechsle. Die Branche müsse nach wie vor jeden Tag um jeden einzelnen Verkaufsvertrag hart arbeiten.
Leuchtenberger warnte vor weiter ausufernden Nachlässen und Preisdifferenzierungen. Der Verbraucher brauche eine Preistransparenz, die für die nachfolgende Kaufentscheidung von großer Bedeutung sei. Wörtlich: „Im Käufermarkt Automobil darf kein Kunde das Gefühl haben, beim Kauf schlechter behandelt worden zu sein als sein Nachbar!“
Abschließend ging Leuchtenberger auf das Servicegeschäft ein, das sich nach den Steigerungsraten des vergangenen Jahres weiter positiv entwickele. Leuchtenberger verwies darauf, dass im statistischen Mittel die deutschen Autofahrer je Pkw 245 Euro (Vorjahr 230 Euro) ausgeben hätten. Bei einer durchschnittlichen Laufleistung von 16.210 Kilometer bedeute dies aber einen gleich bleibenden Wartungsaufwand von 1,5 Cent pro Kilometer.
Letzte Änderung: 21.04.2004Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
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