Kfz-Gewerbe mahnt Schutz seiner Betriebe an
Weiter fordert Rademacher in seinem Schreiben, das auch an andere führende Politiker der Koalition gerichtet wurde, die gerichtlich zurück errungene Pendlerpauschale unangetastet zu lassen. Ferner soll statt einer reinen Verschrottungsprämie eine Umweltprämie für diejenigen Autofahrer ausgelobt werden, die ihr Altfahrzeug gegen ein emissions- und schadstoffarmes Neu- oder Gebrauchtfahrzeug tauschen. Wie bei den privaten Handwerksleistungen im Haushalt sollten auch die Kosten für Wartungs- und Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen von der Einkommensteuer abgesetzt werden können.
Rademacher mahnte, die Banken müssten nachdrücklich an ihre Verantwortung gegenüber den kleinen und mittelständischen Unternehmen erinnert werden und die Vergünstigungen durch Rettungspaket und Leitzinssenkung uneingeschränkt an die Betriebe weitergeben.
Gleiche Schreiben richtete Rademacher im Hinblick auf die nächste Koalitionsrunde am 5. Januar an Wirtschaftsminister Glos und Finanzminister Steinbrück. Auch bei den Fraktionsvorsitzenden Kauder (CDU/CSU) und Struck (SPD) warb er um Unterstützung für das Kraftfahrzeuggewerbe. (ar/Sm) Letzte Änderung: 22.12.2008
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