Kfz-Gewerbe wehrt sich gegen Aufhebung der GVO
Mit der Aufhebung der Kfz-GVO würde unter anderem das Recht der Händler entfallen, Autos mehrerer Hersteller unter einem Dach zu verkaufen und zu reparieren. Die rund 350 000 kleinen und mittelständischen Unternehmen in der EU und der Schweiz hätten mehrere Milliarden Euro zum Beispiel in Mehrmarkenbetriebe investiert und dafür auch Kredite aufgenommen, die noch nicht abbezahlt seien, heißt es in der Resolution. Durch eine Änderung des bisherigen rechtlichen Rahmens stünden viele Betriebe vor dem wirtschaftlichen Ruin. Der Wettbewerb zwischen den Marken nehme zu Ungunsten der Verbraucher ab, die außerdem längere Wege in Kauf nehmen müssten, teilte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Außerdem stünden die Pläne im Widerspruch zum Small Business Act der Europäischen Union, die die Rechte kleinerer und mittlerer Betriebe besonders schützt, mit. (ar/jri) Letzte Änderung: 10.11.2008
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