Kfz-Gewerbe wehrt sich gegen Mummert-Studie

Als „falsch und polemisch“ hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe heute Meldungen über eine Studie von Mummert Consulting über die Bedeutung des Unfallgeschäftes in den Werkstätten in Deutschland zurückgewiesen.



Die Aussage „Kfz-Werkstätten stoßen sich auf Kosten der Assekuranz

gesund“ sei „die unterste Schublade der Polemik“ und ein Rückfall in Zeiten der gegenseitigen Schuldzuweisungen, sagte ZDK-Sprecher Helmut Blümer. Allein der Bezug auf überholte Betriebszahlen und „sehr großzügig gerundete Marktanteile“ entlarve Sinn und Absender der Studie.



Blümer verwies darauf, dass der Anteil der Markenwerkstätten auch 2003 im Unfallgeschäft weiter gesunken sei. Bereits von 2001 auf 2002 habe sich dieser Anteil laut DAT-Report um acht Prozentpunkte auf 61 Prozent reduziert. Ohne Unfallreparaturen sei das Werkstattgeschäft im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent real gewachsen. Dies habe seine Hauptursache in einer um zehn Prozent gestiegenen Servicequote – Häufigkeit der Wartung pro zugelassenen Pkw.



Die Meldungen über die Mummert-Studie, sagte Blümer abschließend, seien ein „unsachlicher Angriff auf Unfall-Reparaturpreise in Markenbetrieben“. Dagegen bestätigten Branchenexperten die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität im Service allgemein. Letzte Änderung: 11.03.2004









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > März 2004 > Kfz-Gewerbe wehrt sich gegen Mummert-Studie