Kfz-Gewerbe wehrt sich gegen Vorwürfe der Umwelthilfe

Die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am Verhalten von Werkstätten "entbehrt jeder Grundlage", erklärt jetzt in einem Interview mit dem Branchen-Informationsdienst PS-Automobilreport der Pressesprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) Helmut Blümer. Niemand könne ernsthaft annehmen, dass "nach dem monatelangen Hickhack nun in wenigen Tagen aller erforderlichen Informationen in allen Betrieben vorliegen".

Die DUH hatte Werkstätten vorgeworfen, sie weigerten sich, die freiwillige Vereinbarung zwischen der Politik und dem Verband der Werkstätten, zum kostenfreien Austausch wirkungsloser Filter umzusetzen. . "Wir lassen nicht tatenlos zu, wenn auf unsere Betriebe, die keinerlei Schuld trifft, nun verbale Salven der Kritik abgefeuert werden." Blümer betonte, die Branche stehe zu ihrem Wort. Die Probleme lägen vor allem "in der fehlenden Lieferzusage der betroffenen Hersteller". Der Verband erwarte von den Herstellern der wirkungslosen Filter anstelle vager Andeutungen nun verbindliche Lieferzusagen für das kommende Frühjahr

Der ZDK und die DUH hatten wegen des Filterdebakels bereits Anfang November ein Bündnis zur Steigerung der Umrüstungsquoten von Dieselfahrzeugen mit Diesel-Rußfiltern geschlossen. Trotz der rund 40 000 mit wirkungslosen Filtern müsse nun die Nachrüstung mit Filtern im Vordergrund stehen. "Der Filter ist im Grundsatz eine gute Sache." Blümer forderte deswegen von der DUH die vereinbarte Unterstützung ein. (ar/Sm) Letzte Änderung: 09.12.2007









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