Kfz-Gewerbe zieht Bilanz

Chance liegt im ServiceIm vergangenen Jahr wurden je zugelassenem Pkw 0,9 Verschleißreparaturen durchgeführt. Demnach stieg die Servicequote bei Verschleißreparaturen den Angaben des Kfz-Verbandes zufolge um nahezu zehn Prozent auf knapp 0,9 im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittlichen Aufwendungen für Wartung und Verschleißreparaturen stiegen auf 240 (Vorjahr: 230) Euro und 194 (Vorjahr 162) Euro.

Mit einem durchschnittlichen Anteil im Deckungsbeitrag von über 60 Prozent und einem Umsatzanteil von unter 20 Prozent sei der Service damit in der Ertragsbilanz eine stabile Konstante, so Rolf Leuchtenberger, Präsident des Kfz-Gewerbes. Auch das Umsatzwachstum im Servicegeschäft von real rund 2,5 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro widerlege Umfragen über angeblich nachlassende Serviceloyalität. Der Autofahrer habe die Risiken, vor allem aber den Wertverlust seines Wagens durch fehlende Inspektionen erkannt.

Darauf baue die Service-Offensive des Kfz-Gewerbes auf. Mit der Kampagne wolle die Branche ihre Stärken unterstreichen: Qualität und Service aus Meisterhand. Im Mittelpunkt der im März gestarteten Service-Kampagne stehe deshalb das blau-weiße Schild „Meisterbetrieb der Kfz-Innung”, mit der die 42.500 Autohäuser und Werkstätten in Deutschland für Qualität werben, die ihren Preis wert sei.

Letzte Änderung: 26.03.2004









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