Kfz-Gewerbe zieht enttäuschende Autojahr-Bilanz
Der Rückgang von 400 000 Einheiten werde zu einem Umsatzverlust im Handel von etwa sieben Milliarden Euro führen. Für die sinkende Nachfrage sei vor allem die Schwäche des Privatkonsums verantwortlich.
Eine erste Bilanz des Autojahres 2007 mit voraussichtlich 3,15 Millionen neuen Pkw, 6,4 Millionen Gebrauchtwagen und 72 Millionen Serviceaufträgen weise einen Gesamtumsatz von rund 126 Milliarden Euro aus.
Die Branche müsse in ihren Planungen und Prognosen davon ausgehen, dass ein Jahresergebnis von 3,0 bis 3,2 Millionen Neuwagen künftig normal sein wird. Verkaufsvolumen von etwa elf Millionen für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge wie im Jahre 1999 seien Vergangenheit. Parallel dazu stehe der Automarkt auch zu Jahresbeginn im Schatten der allgemeinen Konjunkturlage. Die nunmehr erwarteten Pluszahlen im Neuwagenverkauf für die nächsten Monate seien "positive Signale", basierten aber auf statistischen Effekten. Rademacher erinnerte daran, dass in den Monaten Januar, Februar und März 2007, bedingt durch die aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung vorgezogenen Käufe in 2006 die bekannte "automobile Konjunktur-Delle" entstanden sei.
Im Service schreibe man im November mit 86 Prozent und im Dezember nach mit 85 Prozent eine hohe Werkstattauslastung. Doch gebe es zwischen den einzelnen Marken und den freien Betrieben Ergebnisunterschiede. Das Reifengeschäft habe noch nicht das Vorjahresniveau erreicht. Insgesamt könnten die 40 000 Betriebe im Service mit dem erwarteten Umsatz von rund 28 Milliarden Euro von einer "positiven Stabilität auf hohem Niveau" berichten. (ar/nic) Letzte Änderung: 20.12.2007
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