Kfz-Steuer vor dem Aus
Damit unterstreicht der Liberale die Forderung nach einer Umlegung der Kraftfahrzeug- auf die Mineralölsteuer. Ein Ende der Kfz-Steuer wünscht sich auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger. Der CDU-Mann zu AUTO BILD: „Die Kfz-Steuer ist ein Auslaufmodell. Besser wäre eine Besteuerung nach dem Schadstoffausstoß.“ Allerdings dürften die Autofahrer nicht weiter belastet werden und auch die Länder, denen jährlich rund neun Milliarden Euro aus den Einnahmen der Kfz-Steuer zufließen, dürften nicht auf der Strecke bleiben. Die Bundesregierung hat noch andere Pläne: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Bundesumweltminis Sigmar Gabriel – beide SPD – wollen die Kfz-Steuer beibehalten, deren -Ausstoß des Autos werden. CSU-Bemessungsgrundlage soll aber der CO2 Generalsekretär Markus Söder geht noch einen Schritt weiter. Er fordert gegenüber AUTO BILD: „Fahrzeuge, die weniger als 100 Gramm CO pro 2 Kilometer ausstoßen, sollten komplett von der Kfz-Steuer befreit werden.
Darunter würde etwa der Smart mit einem CO -Ausstoß von 95 Gramm pro 2 gefahrenem Kilometer fallen. Die Besteuerung nach Motorgröße (Hubraum) nicht mehr zeitgemäß – so die Meinung vieler Kritiker. Und auch die Aufschlüsselung nach Schadstoffklassen reiche nicht mehr, um dem Verursacher-Prinzip gerecht zu werden.
Quelle: Auto Bild Letzte Änderung: 05.04.2007
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