Kfz-Verbände wollen Streichung der GVO verhindern
Die Arbeitsplätze Zigtausender Beschäftigter gingen verloren und der Wettbewerb zwischen den Marken und innerhalb der Marken nähme zum Nachteil der Verbraucher ab, erklärten die Verbände. Ein Auslaufen der Verordnung würde den insgesamt 350 000 kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Ländern der Europäischen Union und der Schweiz u.a. das Recht nehmen, Automobile mehrerer Marken unter einem Dach verkaufen und reparieren zu dürfen.
Die Verbände erinnern daran, dass diese mittelständischen Unternehmen jedoch auf Basis eben dieser Rahmenbedingungen erst vor wenigen Jahren mehrere Milliarden Euro beispielsweise in Mehrmarkenbetriebe investiert und hierfür Kredite aufgenommen hätten. - Würde die EU-Kommission die Kfz-GVO zum 31. Mai 2010 alternativlos auslaufen lassen, könnten viele dieser Betriebe ihre Existenz verlieren, weil sich ihre Investitionen nicht mehr amortisierten und sie die dazu notwendigen Kredite nicht mehr zurückzahlen könnten. Dies stünde in offenem Widerspruch zum besonderen Schutz der mittelständischen Unternehmen, den die Europäische Union im Small Business Act ausdrücklich verankert habe. (ar/PS/arie) Letzte Änderung: 16.11.2008
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