Knorr-Bremse erneut mit Rekordbilanz
Der Auftragseingang entwickelte sich mit 3,541 Milliarden sehr positiv (Vj.: 2,849). Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 185 Millionen (Vj.: 154), was einer Rendite von 5,9 Prozent entspricht. Der Umsatzzuwachs setzte sich zu einem Drittel aus Akquisitionen und zu zwei Dritteln aus internem Wachstum zusammen. Beide Unternehmensbereiche, der Nutzfahrzeugbereich wie auch der Schienenfahrzeugbereich, haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.
Die Konzernbelegschaft stieg im Vergleich zum Jahresende 2005 um 7,6 Prozent auf 13 035 Mitarbeiter an (Vj. 12 119). Bis auf Südamerika trugen alle Regionen aufgrund des jeweiligen Volumenzuwachses zu dieser Erhöhung bei, wobei mit 63,6 Prozent der Anteil der europäischen Mitarbeiter weiter gefallen ist (Vj.: 65,9 Prozent). Die Anzahl der an den vier deutschen Standorten (München, Berlin, Aldersbach und Schwieberdingen) arbeitenden Mitarbeiter ist mit 3100 nahezu gleich geblieben (Vj.: 3083).
Für das Geschäftsjahr 2007 erwartet das Unternehmen insgesamt einen Umsatz auf gleich bleibendem Niveau wie im Jahr 2006. Eine negative Entwicklung wird für den nordamerikanischen Markt erwartet. Im Nutzfahrzeugbereich wird der Erstausrüstungsmarkt aufgrund einer neuen Emissionsschutzverordnung, die LKWs verteuert, deutlich einbrechen. Auch im Schienenfahrzeugbereich geht Knorr-Bremse davon aus, dass das hohe Marktniveau von 2006 nicht gehalten werden kann. Für Europa erwartet der Konzern in beiden Unternehmensbereichen ein weiterhin gutes Marktumfeld, wobei der Nutzfahrzeugmarkt das hohe Niveau von 2006 voraussichtlich halten wird. Wichtige Wachstumsmärkte werden China und Russland sein. (ar/os) Letzte Änderung: 29.03.2007
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