Škoda feiert Verkaufsrekord
Stärkster westeuropäischer Markt war erneut Deutschland, wo 190 717 Autos der Marke zugelassen wurden. Das entspricht einem Wachstum von 57,3 Prozent. Der Marktanteil erhöhte sich auf rund fünf Prozent. Im Vorjahr er bei 3,9 Prozent.
Auch in Finnland sind die Fahrzeuge aus Tschechien beliebter denn je. Im Markenranking belegt Škoda hier den vierten Platz und eroberte sich einen Marktanteil von nunmehr 6,8 Prozent - das beste Ergebnis in Westeuropa. Aber auch in Frankreich (+ 4,3 %), Österreich (+ 4,8 %), in der Schweiz (+ 3,0 %) und in Polen (+ 12,7 %) stiegen die Absatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen erfuhren - parallel zum rückläufigen Gesamtmarkt - die Verkaufszahlen in den osteuropäischen Ländern einen deutlichen Abschwung.
In China hat die tschechische Volkswagen-Tochter im vergangenen Jahr die Grenze von 100 000 verkauften Fahrzeugen überschritten. Insgesamt hat Škoda von Januar bis Dezember 2009 dort 122.556 Automobile an Kunden ausgeliefert. Das waren 107 Prozent mehr als im Vorjahr..
Beliebtestes Modell war der Octavia mit 273 590 Einheiten (+ 2,4 %), gefolgt vom Škoda Fabia mit 264 173 Fahrzeugen (+7,1 %). Am stärksten wuchs die Nachfrage nach dem Flaggschiff der Marke, dem Superb, dessen Verkäufe mit 44 548 Exemplaren um 73,7 Prozent anzogen. Vom seit Juli 2009 verfügbaren Yeti wurden 11 018 Fahrzeuge abgesetzt, und der seit Dezember 2009 im Vorverkauf befindliche Superb Combi wurde bereits 735 Mal bestellt. Vom Roomster wurden 47 152 Fahrzeuge und vom Octavia Tour 43 745 Stück ausgeliefert. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 19.01.2010
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