Kommentar: Die Zukunft fährt grün - oder gar nicht?
Diskussionen darüber sind auch von Angesicht zu Angesicht nicht möglich. Ein Dogma ist ein Dogma. Basta! Andersdenkende werden exkommuniziert, es sei denn, sie schwören ab. Dabei ist gegen das Ziel der CO2-Reduzierung gar nichts einzuwenden. Wir alle sind gut beraten, mit der Energie so sparsam wie nur irgend möglich umzugehen. Es ist völlig unerheblich, ob die CO2-Debatte irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun hat oder nicht. Wenn wir diesen ideologisch gefärbten Berg überwinden, arbeitet unsere Volkswirtschaft effektiver - weil mit weniger Energieverbrauch - und wir haben die Chance, uns in Zukunft, die Mobilität, die wir uns wünschen, auch finanzieren zu können.
Was aber einen schier unüberwindlichen Berg für Zukunftslösungen auftürmt, sind Aussagen wie die von den Grünen bei der IAA von Fritz Kuhn, dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, zu hören waren: "Die Zukunft fährt grün oder gar nicht!" Selbst wenn diese Äußerung keine Drohgebärde sein sollte, so zeigt doch ein tiefer gehender Blick in die oben bereits zitierte Broschüre den Hang zur regulativen Maßnahmen, wie wir sie in unserer Demokratie noch nicht gewohnt sind. Diesen Berg zu überwinden, ist entschieden wichtiger. (ar/Sm)
Letzte Änderung: 11.09.2007
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