Kommentar: Hohe Rotationsgeschwindigkeit
Hier die Reaktion des Vereins Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einem Pressestatement, veröffentlicht am Tag der Weltpremiere des Smart 2: "DaimlerChrysler missachtet rücksichtslos die Bemühungen von Städten und Kommunen, die gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung in den Ballungsräumen zu reduzieren" - Vor ein paar Tagen noch hatte die DUH DaimlerChrysler an der Pranger stellen wollen, weil die CO2-Werte noch nicht niedrig genug seien. Heute passen die CO2-Werte. Da greift man eben das Thema Feinstaub mal wieder auf. Hier greift wohl der Spruch: Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Die Rotationsgeschwindigkeit ist jedenfalls beeindruckend.
Noch einmal DUH: DaimlerChrysler-Chef: Zetsche zeige ausgerechnet beim Stadtauto Smart, "wie man durch eine falsche Entscheidung eine Automarke kaputt macht". - Rührend, diese Sorge um die wirtschaftliche Zukunft eines Unternehmens, dem man im nächsten Moment "fortgesetzten Wortbruch" vorwirft, dann mit einem Aufruf zum Smart-Boykott bedenkt und schließlich mit einer Strafanzeige wegen Betrugs bedroht.
Da mag man ja schon gar nicht mehr zugeben, dass einem die Entscheidung, den besseren Filter erst 2008 zu bringen auch nicht einsichtig erscheint. Schließlich möchte man nicht mit den Eiferern der DUH in einen Topf geworfen werden. (ar/Sm)
Letzte Änderung: 10.11.2006
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