Kommentar: Weiter so!

Jetzt, da die Zweifel an den Klimamodellen nicht nur ruch-, sondern ab und an sogar hörbar werden und einige Experten sich sogar schon erlauben, auf eine kommende Abkühlung des Klimas hinzuweisen, wächst auch im Automobilmanagement der Mut zu politisch zur Zeit noch völlig unkorrekten Äußerungen. So nahm jüngst in Stuttgart ein Automobilmanager vor seines Gleichen allen Mut zusammen und äußerte die Hoffnung, schon bald könne eine andere "Sau durchs globale Dorf getrieben werden".

Unerhört fanden das sogar manche seiner Zuhörer. Die konnten sich offenbar nicht vorstellen, dass die Themen Stickoxid oder Lärm eine ähnliche Durchschlagskraft entwickeln könnte wie das Kohlendioxid, genannt "Treibhausgas". Und sie werden Recht bekommen, denn es gibt kaum eine dickere Keule als die Drohung mit dem Weltuntergang. Und nun, da die Politiker weltweit sie geschwungen haben, gibt es wohl kaum noch ein Zurück.

Und das ist gut so. Denn ob nun der Straßenverkehr mit seinen 0,4 Prozent Anteil an der weltweiten Entstehung von Kohlendioxid für den Weltuntergang verantwortlich ist oder nicht - das Ziel bleibt die Reduzierung des Kohlendioxids aus menschlichen Quellen. Denn CO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Und die können wir uns nicht mehr leisten.

Zwar werden sich die Vorräte an Erdöl längst nicht so schnell verbrauchen, wie uns die Auguren gerade wieder weismachen wollen. Doch wird der Preis für Energie angesichts des wachsenden Bedarfs in aller Welt sicher nicht wieder wesentlich sinken. Deswegen bleibt es für Industrienationen wie die unsere die zur Zeit vornehmste Pflicht, Energie zu sparen, wo es nur geht.

An diesem Zwang zur Sparsamkeit und zur Suche noch Alternativen wird sich auch nichts ändern, wenn das Klima tatsächlich nicht wärmer, sondern wieder kälter wird. Wer mit der Energie am sparsamsten umgeht, wird es im weltweiten Wettbewerb leichter haben als andere. Das gilt auch für die Automobilindustrie. Denen kann man also nur zurufen: Weiter so!

Spannend wird es zu beobachten, wie sich unsere Öko-Fundamentalisten dann verhalten, wenn sich die "Klimakatastrophe" in Luft auflösen sollte. Denen bleiben dann nur noch das Stickoxid und der Lärm, um über Druck auf die Industrie gesellschaftliche Veränderungen zu erzwingen. Wie sagte jüngst der Autoexperte des Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund): Wir brauchen nur noch Autos, die vier Menschen sicher von A nach B transportieren du nicht mehr als zwei Liter verbrauchen. Das ist doch eine echte Herausforderung für Herrn Tata. (ar/Sm)

Letzte Änderung: 11.06.2008









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