Kommentar: Welche Überraschung!

Als die Welle der Rußfilter-Euphorie über die deutschen Lande brandete, hat es niemanden interessiert, dass der Einsatz des Filters nicht ohne Folgen für Verbrauch und Kosten eines Diesel-Personenwagens bleiben kann. Jeder Filter stellt nun mal ein Hindernis für den Abgasstrom dar, das überwunden werden muss, und alle Filter müssen mit dem, was sie herausfiltern, irgendwo hin.

Doch schon bald löste das Kohlendioxid den Dieselruß als Thema ab. Deswegen findet die Tatsache mehr Beachtung, dass alle unsere Diesel im Schnitt etwa zehn Gramm pro Kilometer CO2 weniger ausstoßen würden, wenn es den Filter nicht gäbe. Jetzt wird vom renommierten Auto-Magazin "Auto-Zeitung" auch noch der Mehrverbrauch vorgerechnet, den Kurzstreckenfahrer in Kauf nehmen müssen, um aus ihrem Filter die Rückstände herauszubrennen

Wer den Fachleuten bei der Dieselruß-Filterdiskussion genau zugehört hat, den kann nichts daran überraschen. Die einen brauchen zusätzliche Chemie, die anderen zusätzliche Kilometer. Von nichts kommt nichts und geht auch nichts - das wussten wir doch wohl alle. (ar/Sm) Letzte Änderung: 01.10.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Oktober 2007 > Kommentar: Welche Überraschung!