Konflikt bei Volkswagen in Brasilien verschärft sich
Volkswagen hat in Brasilien fünf Werke mit insgesamt 22 000 Beschäftigten. Jetzt soll im ältesten Werk in Sao Bernardo die Hälfte der 12 000 Stellen wegfallen, weil Volkswagen mit den hohen Rohstoffkosten und dem erstarktem Real Verluste einfährt. Der Kleinwagen Fox, der auch nach Deutschland importiert wird, kostet den Konzern wegen der Währungsschwankungen angeblich bei jedem Export bares Geld. In Brasilien selbst hat Volkswagen einen Marktanteil von rund 23 Prozent.
Heute soll der brasilianische Arbeitsminister Luiz Marinho sich mit Volkswagen-Managern treffen, um über einen Ausweg zu sprechen. Staatspräsident Luiz Lula da Silva hat um die Vermittlung gebeten, hieß es. (ar/sb) Letzte Änderung: 28.08.2006
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