Konflikt um Stellenabbau bei Volkswagen in Brasilien vertagt

Um den Konflikt um die Stellenstreichungen bei Volkswagen in Brasilien zu entschärfen, hat VW die vor einer Woche ausgesprochene Entlassungen zurückgenommen. Daraufhin beendeten die Arbeiter der Fabrik in Sao Bernardo im Land Sao Paulo den Streik nach insgesamt sechs Tagen Dauer. Gewerkschaftssprecher machten aber deutlich, dass es sich nur um eine Unterbrechung bis zum 12. September handele. VW soll bis zu diesem Termin ein Gesprächsangebot vorlegen. 



Der Automobilhersteller hatte ursprünglich bis 2008 rund 6000 der insgesamt 22 000 Stellen in den fünf brasilianischen Werken abbauen wollen. Nachdem die Gespräche zwischen Management und Gewerkschaft zu keinem Ergebnis geführt hatten, sprach Volkswagen am Dienstag vergangener Woche 1800 Kündigungen aus. Daraufhin trat die Mehrheit der Mitarbeiter des Werks in Sao Bernardo in den Streik. Außerdem drohte die Regierung in Brasilia die Einstellung der Vergabe bereits zugesagter staatlicher Kredite an. (ar/Sm) Letzte Änderung: 05.09.2006









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