Kostenfrage spielt auch bei Hybridautos immer größere Rolle
TNS/Infratest hatte im Auftrag des Unternehmens im März dieses Jahres zum dritten Mal rund 1000 Autofahrer in Deutschland befragt. Schwerpunkt der Studie waren erneut das Fahrverhalten, der Kenntnisstand sowie die Ansichten der Autofahrer zu Hybridsystemen.
Der Bekanntheitsgrad alternativer Antriebe und insbesondere Hybridtechnologien steigt deutschlandweit stetig. Auf die Frage, ob sie schon mal etwas darüber gelesen oder gehört hätten, antworteten nach 86,9 Prozent im Vorjahr nun 88,9 Prozent mit Ja. Zwei Jahre zuvor waren es lediglich 80 Prozent. Besonders bei den weiblichen Befragten ist eine steigende Tendenz erkennbar.
Fast jede fünfte (23,2 Prozent) deutsche Autofahrerin würde sich der Umwelt zu Liebe für ein Hybridauto entscheiden. Der Fahrspaß steht mit 11,2 Prozent hingegen nicht im Vordergrund. Die deutschen Männer glauben jedoch, dass der Fahrspaß (19,9 Prozent) wichtiger ist als der Umweltgedanke (12,0 Prozent). Die Wahrscheinlichkeit für den Kauf eines Hybridautos ist marginal gestiegen. 28,4 Prozent (2008: 27,4 Prozent) der Deutschen kann sich vorstellen, bestimmt oder mit großer Wahrscheinlichkeit einen Hybridwagen zu kaufen.
Die Kaufbereitschaft würde im Falle von steuerlichen Förderungen steigen, allerdings weniger stark als im Vorjahr: 58 Prozent der Autofahrer würden ihre Meinung ändern, wenn der Staat finanzielle Hilfe leisten würde. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 13.07.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- International Training Program (ITP) sichert Qualität bei Mercedes-Benz
- The New GM: Der Kunde steht im Mittelpunkt
- Audi ist Hauptsponsor der Bayreuther Festspiele
- Robby Naish besuchte Porsche
- Kia erzielt im ersten Halbjahr Absatzrekord


