Kraftfahrzeug-Gewerbe warnt vor Verurteilung des Autos in Klimadebatte

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe hat vor einer einseitigen Be- und Verurteilung des Automobils in der aktuellen Klima-Debatte gewarnt. "Eine Autosteuer im Dienste der Umwelt" könne nur ein Teil des Maßnahmenkatalogs für den Straßenverkehr sein. ZDK-Sprecher Helmut Blümer sagte heute (22. Februar) in Bonn, das Kfz-Gewerbe begrüße eine schadstofforientierte Reform der Kfz-Steuer. Dieses Votum schließe aber ein, dass es für die Autofahrer in der Summe keine Mehrbelastung geben dürfe.

Zudem müsse bei der Klima-Debatte darauf verwiesen werden, dass neben dem Produkt Automobil vor allem die mangelhafte Qualität der Verkehrsinfrastruktur sowie das Verhalten des einzelnen im Verkehr und bei der Wartung des Fahrzeuges auf die Verursacherseite gehörten. Blümer erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Abgasuntersuchung schon heute einen wesentlichen Beitrag zur Umweltentlastung leiste. Die regelmäßige Überprüfung des Abgasverhaltens aller im Verkehr befindlichen Fahrzeuge sei unverzichtbar - dies belege auch die zunehmende Bedeutung, die dem Emissionsverhalten des Autos in der Öffentlichkeit beigemessen wird. (ar/os) Letzte Änderung: 22.02.2007









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