Kraftstoffpreise: ADAC fordert Regierung zum Handeln auf

Nachdem in diesem Monat Diesel an etlichen Tankstellen erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik teurer als Superbenzin ist und die Kraftstoffpreise weiter steigen, fordert der ADAC die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale und das Aussetzen der Öko-Steuer. "Die Bundesregierung lässt die Autofahrer mit ihren Sorgen eiskalt im Regen stehen", klagt Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr.

Der ADAC verweist auf das Beispiel Österreichs. Das Nachbarland will angesichts der gestiegenen Spritpreise unter anderem die Pendlerpauschale deutlich anheben und auch das Kilometergeld erhöhen. Nach ADAC-Berechnungen ist ein Autofahrer mit einem täglichen Arbeitsweg von 20 Kilometer (einfach) und einem Grenzsteuersatz von 40 Prozent durch den Wegfall der Pauschale und die gestiegenen Kraftstoffkosten mit 700 Euro jährlich zusätzlich belastet. Mobilität dürfe nicht zum Luxusgut werden, so Becker. (ar/jri) Letzte Änderung: 29.05.2008









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