Kühlmittel von Volkswagen verbessert CO2-Bilanz
Die Herstellung des Zusatzes verbraucht weniger Energie und verursacht dadurch etwa elf Prozent weniger CO2-Emissionen. Bei der Produktion entstehen weniger Treibhausgase und Sommersmog. Darüber hinaus ist G13 preisgünstiger und weniger aufwändig herzustellen. Das benötigte Glycerin wird vor allem aus Abfallprodukten wie gebrauchtem Frittierfett oder aus der Biodieselproduktion gewonnen, bei der es als Nebenprodukt anfällt.
Ab 2010 soll G13 nach einem bereits erfolgreich verlaufenen Pilotprojekt mit dem VW Phaeton in allen vom Volkswagen-Konzern verbauten Motoren verwendet werden. Ausgehend von einer Jahresproduktion von 6,2 Millionen Fahrzeugen und einem Anteil von 3,5 Litern Kühlmittelkonzentrat je Fahrzeug kann Volkswagen so rund 2,1 Millionen Liter Erdöl und über 52 Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr einsparen. Das entspricht 30 730 Tonnen CO2. Da ein Liter Glycerin rund 4 Cent preisgünstiger ist als Glykol, bringt der Einsatz von G13 einen Kostenvorteil von bis zu 38 Cent je Fahrzeug.
Das zuständige Labor-Team wurde bereits im September 2009 für seine Leistungen mit dem internen Umweltpreis von VW ausgezeichnet. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 05.11.2009
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