Künftig elektronisch zum Führerschein
In der Praxis sieht dies so aus: Die Behörden versenden die Prüfaufträge für die Fahrerlaubnisprüfung nicht mehr in Papierform, sondern übertragen sie elektronisch zur Technischen Prüfstelle von Dekra. Damit wird auch eine deutlich höhere Prüfterminflexibilität für Fahrschulen und Bewerber geschaffen.
Auch bei der Fahrerlaubnisprüfung selbst wird die elektronische Datenübermittlung angewendet. Statt in Papierform wird der elektronische Prüfauftrag per Funk auf einen Pocket-PC des Prüfers übermittelt. Der Prüfer identifiziert den Bewerber an Hand des Rechners. Am Ende der Prüfung wird vom Prüfer im Rechner das Ergebnis der Prüfung eingetragen. Anschließend sendet er den Prüfauftrag zur Technischen Prüfstelle zurück. Im Falle einer bestandenen praktischen Prüfung können die Informationen bei der Fahrerlaubnisbehörde abgerufen werden, noch bevor der Prüfer die Rückfahrt vom Prüfort angetreten hat. Der erfolgreiche Bewerber erhält vom Prüfer eine vorläufige Fahrberechtigung ausgehändigt. Der reguläre Führerschein kommt später direkt von der Bundesdruckerei per Post. (ar/hg)
Letzte Änderung: 12.09.2007
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