Lamborghini setzt auf Kohlefaser
Der italienische Sportwagenbauer fördert das ACSL mit einem erheblichen Beitrag und unterstützt damit die langfristige Forschungsarbeit der Universität im Bereich der Kohlefaser-Technologie und an Themen der Aeronautik und Astronautik mit Partnern wie Boeing oder der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA. Das Ziel ist dabei, diese Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Supersportwagen zu nutzen. Künftige Modelle von Lamborghini sollen aus leichteren, stärkeren und vielseitigeren Materialien konstruiert werden.
Lamborghini arbeitet mit dem Leiter des ACSL, Professor Paolo Feraboli, bereits seit 2001 zusammen. 2007 verstärkte der Hersteller von Supersportwagen die gemeinsamen Aktivitäten mit einem Forschungsprojekt zum "Crash von Komposit-Strukturen in einem Automobil?. 2008 vereinbarte Lamborghini ein Forschungsprojekt mit der Advanced Structures Technology Group von Boeing Research & Technology, mit der Unterstützung des ACSL.
Kohlefaser eignet sich als Leichtbaumaterial für die Konstruktion von Supersportwagen in Leichtbau-Technologie. Der Einsatz von Kohlefaser statt Stahl spart deutlich Gewicht. Damit verbessern sich das Leistungsgewicht und die Fahrleistungen, andererseits sinken Verbrauch und CO2-Emissionen. Kohlefaser ist daneben deutlich steifer als andere Materialien, was die Handling-Eigenschaften des Fahrzeugs verbessert. Schließlich bietet Carbon eine hohe Vielseitigkeit im Herstellungsprozess, was die Entwicklungszeiten verkürzt und die Strukturen vereinfacht. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 07.10.2009
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