Lancia Musa: Attraktiver - auch zur Unterhaltung
Die verwendeten Oberflächenmaterialien - Metall, Chrom, Satinfinish - sind für dieses Segment sehr hochwertig und sorgfältig verarbeitet, die Instrumente im klar gezeichneten Armaturenbrett übersichtlich und die Bedienelemente weitgehend selbsterklärend. Fahrer- und Beifahrersitz sind vielfach verstellbar und ermöglichen eine individuelle Sitzposition und auch die Fondpassagiere können nicht über Platzmangel klagen. Und sie können sich noch ungestörter als bislang unterhalten. Durch die Verwendung neuartiger Dämmmaterialien wurden die Innengeräusche nämlich um beachtliche zwei Dezibel abgesenkt.
Am meisten profitiert jedoch das Ladeabteil von der Überarbeitung, da die zusätzlichen fünf Zentimeter fast vollständig dem Gepäckraum zugeschlagen wurden. Da zudem der Boden um gut vier Zentimeter abgesenkt wurde, stieg das Volumen um 75 auf beachtliche 395 Liter und noch praktischer: Ein Buggy muss jetzt nicht mehr zusammengeklappt werden, sondern kann in Originalgröße verstaut werden.
Unverändert bleibt mit drei Turbodiesel-Direkteinspritzern und zwei Benzinern das Motorenangebot. Den Dieseleinstieg bildet ein 1,3-Liter-Multijettriebwerk mit 70 PS/51 kW, gefolgt vom 90 PS/66 kW starken 1,3 Multijet V16 und schließlich dem 1,9 Multijet mit 100 PS/74 kW. Die beiden 1,4-Liter-Benziner verfügen über 77 PS/57 kW bzw. 95 PS/70 kW. Mitte nächsten Jahres sollen dem Musa dann neue Selbstzünder eingepflanzt werden, die für noch bessere Fahrleistungen bei geringerem Verbrauch sorgen. (ar/hg/hhg) Letzte Änderung: 11.09.2007
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