Land Rover Freelander siegt beim ZF-Praxistest 2010 für Kompakt-SUV
Mit der Gesamtnote 2,14 wählte die unabhängige Jury den VW Tiguan auf den zweiten Platz, Rang drei belegt der Ford Kuga mit einer Bewertung von 2,16. Die drei erstplatzierten Kompakt-SUVs lagen bei Tests auf der Straße mit der Note 2,1 im Fahrverhalten noch gleichauf. Im Offroad-Parcours ließ der Land Rover Freelander seine Konkurrenten dann weit hinter sich: "Im Gelände ist der Freelander erste Wahl", kommentiert Lesertester Helmut Kubisch sein Fahrerlebnis.
Insgesamt konnte der Land Rover die Testfahrer mit seiner soliden Verarbeitung sowie einem harmonischen Gesamtkonzept überzeugen und führt mit einer glatten 2,0 das Feld an. Nach VW Tiguan und Ford Kuga folgen auf den Plätzen BMW X1 (2,24), Škoda Yeti (2,31), Subaru Forester (2,59), Nissan Cashqai (2,68), Jeep Patriot (2,70), Hyundai iX 35 (2,82) und der Toyota RAV 4 (2,84).
Unter Anleitung von Testredakteuren und Testfahrern wurden die Fahrzeuge von den Leserjuroren auf dem Gelände des Nürburgrings ans Limit gebracht. Hier kamen die beste Abstimmung der Regelsysteme (Anfahrhilfen, Bergabfahrkontrolle), die beste Traktion, Bodenfreiheit und Verschränkung im Gelände ans Licht. Auf dem Handlingparcours des Fahrsicherheitszentrums ging es um die fahrdynamischen Qualitäten, das Fahrverhalten, die Abstimmung der Regelsysteme wie Traktionskontrolle oder ESP und den Fahrkomfort der Autos. Bei der statischen Bewertung drehte sich alles um Verarbeitung, Materialien, Platzangebot und Ergonomie.
Das Siegermodell des ZF-Praxistests 2010 begeisterte die Testfahrer besonders durch seine Fahreigenschaften im Gelände. Dazu leisten auch Fahrwerkkomponenten von ZF einen wichtigen Beitrag, mit denen der Land Rover Freelander serienmäßig ausgestattet ist. Außerdem in vielen Siegermodellen: das Zweimassenschwungrad von ZF Sachs, das Schwingungen im Antriebsstrang ausgleicht und niedrigere Drehzahlen ermöglicht sowie Dämpfer und Federbeine. Das wirtschaftliche und komfortable Sechs-Gang-Automatgetriebe der zweiten Generation oder das manuelle Sechs-Gang-Getriebe von ZF unterstützen den Viertplatzierten BMW X1 in den Kriterien Wirtschaftlichkeit und Fahrkomfort - sowohl on- als auch offroad.
Der Volkswagen Tiguan und der Škoda Yeti fahren mit der Elektrolenkung Servolectric von ZF Lenksysteme, einem Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG. Mit dieser Lenkung lässt sich im Vergleich zu hydraulischen Lenkungen bis zu 0,4 Liter Kraftstoff im Neuer Europäischer Fahrzyklus und bis zu 0,8 Liter auf 100 Kilometer im Stadtverkehr sparen. Ein weiterer Vorteil dieser Lenkung ist die erweiterte Systemfähigkeit. Diese ermöglicht erst weitere Komfort- und Sicherheitsausstattungen wie Spurhalteassistenten oder Einparkhilfen und ist zudem eine Voraussetzung für Hybrid und Elektrofahrzeuge. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 28.07.2010
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