Land und Belegschaft setzen sich im VW-Aufsichtsrat durch
Auf Antrag der Gewerkschaft sollen künftig alle wichtigen Geschäfte zwischen Audi und Porsche der Zustimmung des VW-Aufsichtsrats bedürfen. In der VW-Satzung wurde außerdem die umstrittene Sperrminorität von 20 Prozent bei Abstimmungen in der Hauptversammlung festgeschrieben. Dieser Passus sichert dem Land Niedersachsen ein Vetorecht zu, obwohl Porsche mehr Aktien besitzt, und ist auch im überarbeiteten Entwurf zum neuen VW-Gesetz enthalten. Die EU hat bereits angekündigt, notfalls dagegen zu klagen, da diese Regelung den freien Kapitalverkehr behindere. (ar/jri) Letzte Änderung: 13.09.2008
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