LasterRunde gibt Hinweise zur Vermeidung des toten Winkels

Die LasterRunde unterstützt die Bemühungen von Transportunternehmern und dem Gesetzgeber, die Zahl der Toten und Verletzten durch "Tote-Winkel-Unfälle" weiter zu verringern. Mehr als 7500 Radfahrer und Fußgänger werden jährlich bei Unfällen mit Lkw verletzt oder sogar getötet. Dabei ist der tote Winkel die häufigste Ursache. Seit Januar 2007 rüsten die Hersteller alle neuen Lkw über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht mit zusätzlichen Weitwinkelspiegeln aus, erklärte Thomas Böhm, Sprecher der LasterRunde.

Eine Nachrüstpflicht für ältere Fahrzeuge wurde kürzlich auf europäischer Ebene beschlossen. Viele Transportunternehmer statten ihre Fahrzeuge schon heute mit den neuen Spiegeln aus. Sie halbieren den toten Winkel von bisher rund 38 Prozent des Sichtfeldes auf nur noch 19 Prozent und verbessern so die Rundumsicht für die Fahrer dieser Fahrzeuge.

Um die Zahl von Unfällen durch tote Winkel weiter zu verringern, hat die LasterRunde einige praktische Hinweise für die schwächeren Verkehrsteilnehmer zusammengestellt: Nicht unmittelbar rechts neben oder vor dem Fahrerhaus fahren und daran denken, dass der Lkw-Fahrer einen nur sehen kann, wenn man ihn auch selber sieht. Außerdem sollte Blickkontakt mit dem Fahrer gesucht oder mit ihm per Handzeichen kommuniziert werden. Zudem sollte vermieden werden, dicht hinter einem Lkw zu fahren. Auch abrupte Spurwechsel oder plötzliche Abbiegemanöver dicht vor oder neben dem Lkw sollten unterbleiben. (ar/nic) Letzte Änderung: 15.08.2007









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