Lindner-Gruppe und Mediinvest betreiben den Nürburgring
Zwischen Besitz- und Betriebsgesellschaften soll eine klare Trennung erfolgen. Aufgrund des Einsatzes der Investitions- und Strukturbank (ISB) sollen in Zukunft keine Steuergelder mehr in das 300-Millionen- Euro-Projekt fließen. Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 Zinsen und Abschreibungen der Besitzgesellschaften erwirtschaftet werden können.
Erst vor kurzer Zeit war der Ein-Jahres-Vertrag des Geschäftsführers Kafitz auf fünf Jahre aufgestockt worden, was dem 59-jährigen jetzt eine entsprechend hohe Abfindung bringen dürfte. Der Gesamt komplex der Finanzierung des Großprojekts "Nürburgring 2009" wird weiterhin von einem Untersuchungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags durchleuchtet. Die Art der Finanzierung hatte schon den früheren Finanzminister Ingolf Deubel sein Amt gekostet. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 07.12.2009
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