Lufthansa schließt Vergleich in den USA

Vorbehaltlich der Genehmigung durch das zuständige Gericht, haben sich Lufthansa und Klägervertreter in einem Vergleichsvertrag auf die Zahlung von 85 Millionen US-Dollar für die in den USA anhängigen zivilrechtlichen Sammelklagen geeinigt. Der Fluggesellschaft wird neben zahlreichen anderen Luftverkehrsgesellschaften Preisabsprachen im Luftfrachtbereich vorgeworfen.

Nach gerichtlicher Genehmigung wird Lufthansa, einschließlich Lufthansa Cargo AG und Swiss International Air Lines Ltd., von den in den USA anhängigen zivilrechtlichen Sammelklagen freigestellt. Der Konzern hatte beim zuständigen US Justizministerium, der EU-Kommission und anderen Kartellbehörden Selbstanzeige erstattet und bedingte Immunität erhalten. (ar/nic) Letzte Änderung: 12.09.2006









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