Mark Schulz verlässt Ford

Mark Schulz, Leiter des Ford-Geschäftes in Europa, Afrika und der asiatisch-pazifischen Region, verlässt das Unternehmen überraschend Anfang kommenden Jahres. Wie das Unternehmen heute mitteilte, geht der 54-Jährige Top-Manager in den Ruhestand. Ein Nachfolger wurde nicht benannt.

Ford ließ auch offen, wie das Geschäft außerhalb des kriselnden Heimatmarktes USA künftig strukturiert werden soll. Schulz war auch Chef der Tochtermarken, Aston Martin, Jaguar, Land Rover, Volvo und koordinierte die Partnerschaft mit Mazda. Er war seit 30 Jahren bei Ford. Der Schritt kommt überraschend, denn die Schulz unterstellten Geschäftsbereiche liefen - bis auf die defizitäre Marke Jaguar - relativ gut. Im Gegensatz zur US-Mutter, die bisher in diesem Jahr mehr als neun Milliarden Dollar Verlust eingefahren hat, schreiben die Auslandstöchter schwarze Zahlen. (ar/sb) Letzte Änderung: 08.12.2006









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