Markenname Rover geht nach China

Im Bieterduell um den Markennamen des britischen Autobauers Rover hat ein chinesisches Unternehmen wohl die Nase vorn. Wie die "Financial Times" heute meldet, hat BMW die Rechte für umgerechnet 16,2 Millionen Euro an die Shanghai Automotive Industry (SAIC) veräußert. Damit revanchiert sich SAIC für die Niederlage beim Kauf von MG Rover, das an die ebenfalls chinesische Nanjing Automobile Group gegangen war. 



SAIC hält dann nicht nur die Namensrechte an Rover, sondern auch die zum Bau der Modelle 25 und 75 in Lizenz, während der Konkurrent aus dem eigenen Land auf andere Modelle konzentrieren muss. SAIC baut derzeit Fahrzeuge in Kooperation mit Volkswagen und General Motors, hatte aber bereits mehrfach angekündigt, in Lizenz selbst gefertigte Fahrzeuge herstellen zu wollen und auch nach Europa zu exportieren. Eine Limousine unterm Kleid des 75 soll zunächst in Großbritannien angeboten werden. (ar/sb) Letzte Änderung: 17.08.2006









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