Mazda entwickelt weltweit ersten Katalysator mittels "Single-Nanotechnologie"
Mit "Single-Nanotechnologie", die in vierjähriger Forschungsarbeit entwickelt wurde, bezeichnet man die Herstellung und Verarbeitung von Teilchen, deren Größe im einstelligen Bereich unter 10 Nanometer bleibt.
Bei Fahrzeugkatalysatoren rufen die Edelmetalle chemische Reaktionen hervor, wodurch die giftigen Bestandteile des Abgases nahezu vollständig in ungiftige Stoffe umgewandelt werden. In konventionellen Katalysatoren sind die Edelmetalle jedoch relativ "locker" an das Basismaterial aus Keramik gebunden. Durch Wärmeeinwirkung im Betrieb kommt es hier zu einer Verschmelzung der Edelmetalle zu größeren Teilchen, was zu einer Reduzierung der wirksamen Oberfläche führt. Um die wirksame Oberfläche der Edelmetalle dauerhaft zu vergrößern und die Verschmelzungseffekte zu vermeiden entwickelte Mazda eine neue Trägermaterialstruktur in Kombination mit Edelmetall-Partikel, die einen Durchmesser von weniger als fünf Nanometern aufweisen.
Die einzelnen, auf Nano-Größe reduzierten Edelmetall-Partikel können so fest in das Basismaterial aus Keramik eingebettet werden. Der erforderliche Edelmetall-Materialeinsatz verringert sich dadurch erheblich, nebenbei bleibt die Konvertierungsrate über die gesamte Lebensdauer in vollem Umfang erhalten. Die neue Katalysatortechnik soll in naher Zukunft schrittweise in die Serienfertigung einfließen. (ar/nic) Letzte Änderung: 05.10.2007
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