Mazda Nagare in LA: Alles im Fluss

Mazda zeigt auf der Los Angeles International Auto Show (1. bis 10. Dezember)) die Studie Nagare (sprich: na-gah-reh). Der extrem flach und sportlich gezeichnete Entwurf tritt in die Fußstapfen der Designkonzepte Sassou, Senku und Kabura, gewährt aber zugleich auch einen ersten Ausblick auf die künftige Designlinie der Marke Mazda. Der Begriff Nagare steht im Japanischen für "Fluss" oder "fließend".

Unter der Leitung von Laurens van den Acker, seit Mai 2006 neuer Mazda Design-Direktor, begab sich das kalifornische Mazda Designteam auf die spannende Suche nach neuen Lösungen, die selbst bei einem parkenden Auto den Eindruck von Bewegung erzeugen. Laut Mazda studierte das Team zur Inspiration zunächst die Effekte, die Bewegungsenergie in der Natur bewirkt: Wie die Muster, die Wind in den Wüstensand malt, die Spuren, die Wasser auf dem Meeresboden erzeugt oder das Bild, das ein an einer Bergflanke herabströmender Lavastrom hinterlässt.

Der Einstieg in den Innenraum erfolgt durch zwei über die gesamte Seitenflanke reichende Flügeltüren. Sie schwingen gleichzeitig nach vorn wie nach oben auf. Nach Vorbild eines Rennwagens sitzt der Fahrer zentral in der Mittelachse des Fahrzeugs. Auch seine Kopffreiheit ist fürstlich - ist doch über der Pilotenkanzel die Dachpartie am höchsten gezogen. Als Antrieb käme unter anderen der von Mazda für den japanischen Markt schon heute angebotene RX-8-Motor infrage, der je nach Bedarf sowohl mit Wasserstoff als auch Benzin betrieben werden kann. (ar/sb) Letzte Änderung: 30.11.2006





Mazda Nagareh. Foto: Auto-Reporter/Mazda
Mazda Nagareh. Foto: Auto-Reporter/Mazda






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