Mazda3 MPS: Schnelle Nummer

Achtung GTI-Jünger: Mit dem Mazda3 MPS steht eine echte Herausforderung in den Startlöchern. Der sportlichste 3 ist neben dem vor einem Monat eingeführten Mazda6 MPS der zweite Vertreter der neuen MPS-Reihe (Mazda Performance Series). Der aufgeladene 2,3-Liter-DISI-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung leistet 191 kW/260 PS und schickt sein maximales Drehmoment von 380 Nm über ein Sperrdifferenzial an die beiden Vorderräder. Nach Genf hat er in Paris bereits seinen zweiten Messeauftritt.

Die Direkteinspritztechnik sorgt für niedrige Emissionswerte, zugleich ist der Durchschnittsverbrauch von unter zehn Litern in Anbetracht der gebotenen Fahrleistungen relativ niedrig. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ist der Mazda3 MPS aktuell eine der schnellsten Serienlimousinen mit Frontantrieb. Die Preise stehen noch nicht fest.

Das Fahrzeug basiert auf dem fünftürigen Mazda3. Der Auftritt ist dezent: So sind es vor allem die um 20 Millimeter weiter ausgestellten vorderen Kotflügel und die vergrößerten Kühlufteinlässe in der Frontpartie, die die sportlichen Talente des Mazda3 MPS hervorheben. Auch das Heck des auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen stehenden Kompakt-Sportlers lässt nicht nur wegen des 102 Millimeter großen Endrohrs den zusätzlichen Zug unter der Haube spüren.

Im Interieur herrscht eine funktionale Atmosphäre. Mit dem schwarzen Grundton kontrastierende rote Nähte, ein titanfarbener Dekorstreifen mit gebürsteter Oberfläche im Cockpit gehören ebenso wie Pedale aus Aluminium zu den Details. Sportsitze vorn sind Serie. (ar/sb) Letzte Änderung: 29.09.2006

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