Medienbericht: Chrysler-Verkauf wahrscheinlich

Ein Verkauf des angeschlagenen Autobauers Chrysler wird einem Medienbericht zufolge immer wahrscheinlicher. Wie das "Wall Street Journal Europe" heute unter Berufung auf Unternehmenskreise meldet, wolle Chrysler seinen Aktionären auf der Hauptversammlung am 4. April eine kleine Liste mit ernsthaften Interessenten präsentieren. DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hatte zuletzt am 6. März am Rande des Genfer Autosalons erklärt, das Unternehmen halte sich alle Optionen offen - dazu gehöre auch ein möglicher Verkauf der defizitären Tochter.

Unterdessen tauchen fast täglich Spekulationen über mögliche Käufer auf. Wie die "Detroit News" am Freitag (9. März) auf Berufung auf Unternehmenskreise meldet, haben sich Vertreter der der Investmentgesellschaft Centerbridge Partners mit Chrysler-Chef Tom LaSorda getroffen, um über einen möglichen Kauf zu verhandeln. Der kanadische Automobilzulieferer Magna sei ebenfalls mit einer Delegation zu Gesprächen angereist.

Neben diversen Autoherstellern, darunter der chinesische FAW-Konzern, Volkswagen, Renault, Nissan, Fiat und Hyundai, die zwischenzeitlich als Interessenten gehandelt wurden, sind damit bereits drei Investorengesellschaften als mögliche Übernahmekandidaten im Gespräch. Neben Centerbridge waren auch die Blackstone Group und Cerberus Capital Management mit der DaimlerChrysler-Tochter in Verbindung gebracht worden. (ar/os) Letzte Änderung: 13.03.2007









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