Medienbericht: DaimlerChrysler will auch bei Chrysler-Verkauf Anteile halten

DaimlerChrysler will einem Medienbericht zufolge auch im Fall eines Verkaufs der angeschlagenen Tochter Chrysler Anteile an dem Unternehmen halten. Der Spiegel meldet heute unter Berufung auf Konzernchef Dieter Zetsche, Chrysler solle ausgegliedert werden, der Mutterkonzern aber mit einem Anteil an der Tochter beteiligt bleiben, um die bereits bestehenden Kooperationen zu sichern.

Darauf drängen laut dem Bericht auch die als Käufer genannten Investoren Blackstone und Cerberus und der Automobilzulieferer Magna, der gemeinsam mit dem Investor Onex an einer Übernahme interessiert ist. Offensichtlich gehen die Interessenten davon aus, dass Chrysler nur mit Hilfe von der Mutter genug Investitionen und Technologietransfers erhält, um konkurrenzfähig zu bleiben. Besonders Motoren und Getriebe aus dem Mercedes-Regal sind wichtig für Chrysler.

Kirk Kerkorian, dessen Investmentfirma Tracinda ebenfalls eine Offerte für Chrysler in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar für Chrysler gemacht hatte, muss einem weiteren Zeitungsbericht zufolge nachbessern. Bei ersten Verhandlungen hätten die anderen Bieter mehr als fünf Milliarden Dollar geboten, meldet die "Financial Times". Kerkorian hatte diese Summe aber an eine Beteiligung DaimlerChryslers an Pensions- und Krankenversicherungskosten geknüpft und wurde bisher in die Verhandlungen nicht einbezogen. (ar/os) Letzte Änderung: 16.04.2007









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